Unser Lernprozess

Für den gemeinsamen Lernprozess stellten wir eine siebenköpfige Projektgruppe von erfahrenen Spezialistinnen aus unterschiedlichen Fachbereichen wie Naturwissen, Kunst, Tanz und Organisationsentwicklung zusammen.Wichtig war uns eine möglichst breite Vielfalt an Erfahrungen und Methodenkompetenzen sowie Offenheit für ko-kreative Prozesse.

Anfang Sommer trafen wir uns zu zwei Lern-Labors, um Ideen für innovative Workshop-Formate zu Naturverbundenheit und Krisenresilienz zu entwickeln.

Der Prozess war ein Experiment. Wir starteten mit dem Teilen unserer vielfältigen Erfahrungen und dem gemeinsamen Ausprobieren. Obwohl wir noch nie zusammengearbeitet hatten, gelang es uns auf Anhieb, einen kreativen Flow zu schaffen. Die besonderen Veranstaltungsorte Kulturhof Nennigkofen und Anam Bona bei Guggisberg unterstützen uns dabei. Von Anfang an tauchten wir tief ein in die besondere Atmosphäre dieser Orte.

& Outdoor-Lernen.

Was machte die Magie dieses kollektiven Prozesses aus? Es war wohl eine Kombination aus sehr vielen Faktoren. Sicherlich war es entscheidend, dass wir uns konsequent an das Prinzip «learning by doing» hielten. Wir testeten von Anfang an konkrete Übungen und lernten durch das eigene Erleben.

Beim ersten Lern-Labor starteten wir damit, ein Buffet unseres Methodenwissens zu erschaffen. Jede der Spezialist:innen bekam Raum, Elemente aus ihrem eigenen Erfahrungsschatz einzubringen und konkrete Übungen aus ihrer Praxis mit der Gruppe zu teilen. Wir schöpften wahrlich aus dem Vollen: gemeinsam spielten wir mit Ansätzen aus Theaterpädagogik, Performance, Continuum Movement, Tanzimprovisation, Wildnispädagogik, Ritualarbeit, Waldbaden und zyklischen Vorgehensweisen wie Dragon Dreaming und Gaia-Prinzip.